Cassandra Hutsteiner
Cellistin

Cassandra Hutsteiner ist eine deutsche Cellistin und lebt in München.

Während ihres Bachelorstudiums entwickelte sie ein zunehmendes Interesse an Neuer und zeitgenössischer Musik und begann daraufhin ihr Masterstudium in Neuer Musik bei Peter Sigl in Salzburg. Sie nahm an den Ensemble-Akademien von Ensemble Recherche und Ensemble Modern (IEMA) teil, besuchte die Darmstädter Ferienkurse und arbeitete mit Simone Fontanelli, Dmitri Kourliandski, Sarah Nemtsov, Joëlle Léandre, Klaus Lang, Claire Chase, Juliet Fraser und Georg Friedrich Haas zusammen.

Im Frühjahr 2023 schloss sie ihren Master in Zeitgenössischer Musik an der HKB in Bern bei David Eggert ab. Im Rahmen dieses Studiums hatte sie die Gelegenheit, gemeinsam mit ihrem Professor David Eggert ein Werk von Franz Furrer-Münch für das Forschungsprojekt „A Tribute to the Dismissed“ aufzuführen, das von SRF 2 Kultur aufgenommen wurde. Gemeinsam mit Andreas Bäuml erhielt sie das Amman-Falb-Stipendium. Mit diesem Stipendium organisierten sie das Projekt „Nightshifts“, eine gemeinsame Initiative für junge Komponist*innen und Interpret*innen, die in Salzburg und Bern studieren.

Anschließend setzte sie ihr Studium an der HKB bei Job ter Haar fort. Für ihr Abschlusskonzert im Mai 2025 komponierte sie ein Musiktheaterstück („Selbstportraits“), das sich mit dem Thema Einsamkeit im Zusammenhang mit den sozialen Medien auseinandersetzt, in Zusammenarbeit mit Angela Koerfer-Bürger.

Ihre künstlerische Praxis umfasst ein breites Spektrum, darunter Improvisation, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Tanz und Theater, Komposition und Kammermusik.